Gedenkort Gerichtsgefängnis Osterode

Teilnehmer an der Einweihung

Am 10. November 2003 wurde im ehemaligen Gerichtsgefängnis eine Dauerausstellung eröffnet, die in einer Zelle und auf dem Flur davor über die Geschichte des Amtsgerichtes, die Erosion des Rechtsstaates in den 30er Jahren und am Beispiel von Hannah Vogt über die Verfolgung von Oppositionellen 1933 informiert. Sie war mehrere Monate in Osterode inhaftiert, bevor sie ins Konzentrationslager Moringen kam. 1948 bis 1954 sowie 1968 bis 1981 war sie Ratsmitglied in Göttingen, dort auch von 1968 bis 1981 Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Sie wurde mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. In Hannah Vogts ehemaliger Zelle wird exemplarisch durch ihre in dieser Haftzeit verfassten Briefe ein Einblick in ihre Situation und die psychischen Auswirkungen der Haft gegeben.

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