Bericht über Zwangsarbeit in Osterode

(Die folgende Zusammenfassung gibt Informationen aus dem Brief eines heute in Kanada lebenden ehemaligen Zwangsarbeiters wieder und lässt ihn auch selbst zu Wort kommen.)

Herr H. W. wurde 1928 in Leipzig geboren und nach den Rassegesetzen als "Halbjude" behandelt. Trotz Erschwerung des Schulbesuchs konnte er 1942 mit einem Abschluss die Volksschule verlassen und eine kaufmännische Lehre beginnen. Von 4 angewiesenen Lehrstellen wurde er auf Grund der Abstammung von 3 abgewiesen. Die Lehre in einem kleinen Handelsbetrieb beendete er mit einer Prüfung im August 1944.

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Lager in Freiheit und Petershütte

Der Landkreis Osterode am Harz war in den letzten Kriegsjahren ein Schwerpunkt der verarbeitenden Industrie und der Rüstungswirtschaft. Diese Entwicklung führte zum zunehmenden Einsatz von Zwangsarbeitern, KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen. Am Beispiel der Stadt Osterode lässt sich die Gesamtheit der Lagertypen von Fremdarbeiterlagern bis hin zu KZ-Außenlagern aufzeigen. Neben den noch heute aufzufindenden Spuren geben Erinnerungen an die Zeit in Osterode, die ein heute in Kanada lebender früherer Zwangsarbeiter niedergeschrieben hat, einen Einblick aus der Sicht eines Betroffenen.

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